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AB DEM SAISONSTART FINDEN SIE HIER
ALLE ÜBERTRAGUNGSTERMINE ZUM BIATHLONWELCUP
UND ZUR BIATHLON WELTMEISTERSCHAFT 2020 in Antholz

 

Aktuelle Informationen zur
Biahtlon WM 2020 in Antholz

 

LIVE: Sonntag, 23.02.2020 – 12.00 Uhr – Eurosport
Biathlon: Weltmeisterschaft 2020 in Antholz (ITA)
12,5km Massenstart der Frauen
(Übertragung auch auf DAZN**)
Live Ticker: Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz (ITA)
Livestream: Biathlon WM in Antholz (ITA)

 

LIVE: Sonntag, 23.02.2020 – 12.20 Uhr – ARD
Biathlon: Weltmeisterschaft 2020 in Antholz (ITA)
12,5km Massenstart der Frauen
Live Ticker: Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz (ITA)
Livestream: Biathlon WM in Antholz (ITA)

 

LIVE: Sonntag, 23.02.2020 – 12.20 Uhr – SRF 2
Biathlon: Weltmeisterschaft 2020 in Antholz (ITA)
12,5km Massenstart der Frauen
Live Ticker: Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz (ITA)
Livestream: Biathlon WM in Antholz (ITA)

 

LIVE: Sonntag, 23.02.2020 – 12.30 Uhr – ORF 1
Biathlon: Weltmeisterschaft 2020 in Antholz (ITA)
12,5km Massenstart der Frauen
Live Ticker: Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz (ITA)
Livestream: Biathlon WM in Antholz (ITA)

 

LIVE: Sonntag, 23.02.2020 – 14.30 Uhr – Eurosport
Biathlon: Weltmeisterschaft 2020 in Antholz (ITA)
15km Massenstart der Männer
(Übertragung auch auf DAZN**)
Live Ticker: Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz (ITA)
Livestream: Biathlon WM in Antholz (ITA)

 

LIVE: Sonntag, 23.02.2020 – 14.50 Uhr – ORF 1
Biathlon: Weltmeisterschaft 2020 in Antholz (ITA)
15km Massenstart der Männer
Live Ticker: Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz (ITA)
Livestream: Biathlon WM in Antholz (ITA)

 

LIVE: Sonntag, 23.02.2020 – 14.55 Uhr – ARD
Biathlon: Weltmeisterschaft 2020 in Antholz (ITA)
15km Massenstart der Männer
Live Ticker: Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz (ITA)
Livestream: Biathlon WM in Antholz (ITA)

 

LIVE: Sonntag, 23.02.2020 – 14.55 Uhr – SRF 2
Biathlon: Weltmeisterschaft 2020 in Antholz (ITA)
15km Massenstart der Männer
Live Ticker: Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz (ITA)
Livestream: Biathlon WM in Antholz (ITA)

 

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IBU BIATHLON-WELTMEISTERSCHAFTEN in ANTHOLZ 2020
———————————————

Antholz (ITA)
– Do., 13.02.2020, 14:45 Uhr (MEZ): Mixed-Staffel, 4 x 6 km
– Fr., 14.02.2020, 14:45 Uhr (MEZ): Damen Sprint, 7,5 km
– Sa., 15.02.2020, 14:45 Uhr (MEZ): Herren Sprint, 10 km
– So., 16.02.2020, 13:00 Uhr (MEZ):
Damen Verfolgung, 10 km
– So., 16.02.2020, 15:15 Uhr (MEZ): Herren Verfolgung, 12,5 km
– Di., 18.02.2020, 14:15 Uhr (MEZ): Damen Einzel, 15 km
– Mi., 19.02.2020,
14:15 Uhr (MEZ): Herren Einzel, 20 km
– Do., 20.02.2020, 15:15 Uhr (MEZ): Single-Mixed-Staffel
– Sa., 22.02.2020, 11:45 Uhr (MEZ): Damen Staffel, 4 x 6 km
– Sa., 22.02.2020, 14:45 Uhr (MEZ): Herren Staffel, 4 x 7,5 km
– So., 23.02.2020, 12:30 Uhr (MEZ): Damen Massenstart, 12,5 km
– So., 23.02.2020, 15:00 Uhr (MEZ): Herren Massenstart, 15 km


AUFGEBOT


Damen

– Denise Herrmann (WSV Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Janina Hettich (SC Schönwald)
– Vanessa Hinz (SC Schliersee)
– Karolin Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld)

– Franziska Preuß (SC Haag)

Herren

– Benedikt Doll (SZ Breitnau)
– Philipp Horn (SV Eintracht Frankenhain)
– Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl)
– Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
– Philipp Nawrath (SK Nesselwang)

– Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld)

AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Mark Kirchner, Bundestrainer Biathlon: 
„Der Einstieg in die Saison ist fast schon traditionsgemäß etwas durchwachsen ausgefallen. Aber das ist auch der Trainingskonzeption geschuldet. Eine weiterformierte Männermannschaft hat auch in der Breite gute Leistungen angeboten, mit drei Athleten, die schon auf dem Podium standen. Auch Philipp Nawrath und Philipp Horn haben mit ihren Top-6-Platzierungen gezeigt, dass sie in dem erweiterten Kreis der Weltspitze angekommen sind. Das stimmt positiv.

Wir haben die Situation mit Erik offen angesprochen. Er ist ein Kandidat für die Single-Mixed-Staffel, ist in den letzten Jahren die meisten im Weltcup gelaufen. Und eine weitere Option für die Männerstaffel, denn seine Qualitäten als Startläufer sind allen bekannt. Erik startet nächstes Wochenende beim IBU-Cup in Martell, um sich optimal auf eventuelle WM-Einsätze in der zweiten Woche vorzubereiten. Das zeigt, dass er die Sache absolut professionell angeht, nicht als Tourist nach Antholz reist, sondern sich Wettkampfbelastungen stellt.

Philipp Nawrath hat letztes Jahr schon gezeigt, dass er zu guten Leistungen in der Lage ist. Philipp Horn hat sich auch weiterentwickelt. Er ist jetzt deutlich gestärkt zur Mannschaft gekommen, das zeigt auch die Position 18 im Gesamt-Weltcup. Auch seine Staffelleistungen zeugen davon, dass er bezüglich Stabilität und konditioneller Stärke einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hat.

Im internationalen Feld geht es sehr eng zu. Arnd, Benni und Hannes haben es geschafft, in diesem Feld aufs Podium zu kommen, Benni sogar mehrfach. Die drei sind diejenigen, die das Niveau im Team bestimmen, und auf die wir uns vordergründig stützen. Aber trotzdem ist es immer gut, Alternativen zu haben.“

Kristian Mehringer, Ltd. Disziplin-Trainer Damen: „Natürlich versuchen wir mit Blick auf die WM, die positiven Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr mitzunehmen. Aber Routine darf eine WM-Vorbereitung auf keinen Fall sein. Das Wichtigste ist in der unmittelbaren Vorbereitung, dass man Ruhe bewahrt. Die WM-Tage werden stressig genug.

Deshalb haben wir die Woche nach Pokljuka auch erst einmal zur Regeneration genutzt, mit lockeren Einheiten. Auch in Ridnaun waren die ersten beiden Tage eher ruhig, mit einer gewissen Anpassung an die Höhe, ehe wir auch mal ein paar schnellere Einheiten auf dem Programm hatten. Unter anderem auch ein Single-Mixed-Rennen als gemeinsamer Testwettkampf mit den Männern.

Was die Einsatzkonzeption betrifft, geht es bei uns ja vor allem um die Mixedstaffel. Durch den Weltmeistertitel von Denise haben wir im Sprint fünf Startplätze für unsere fünf Mädels zur Verfügung. Wie es dann im Einzel oder in der Staffel weitergeht, entscheiden wir nach den ersten Rennen.

Als Einstieg in die WM ist die Mixedstaffel schon sehr wichtig für uns. Wir haben das ja im vergangenen Jahr gesehen, als wir gleich die Silbermedaille gewinnen konnten. Das gibt eine gewisse Ruhe und Sicherheit für das gesamte Team. Und klar haben wir uns auch was für die Staffel vorgenommen. Im letzten Jahr sind wir bei der Siegerehrung neben dem Podest gestanden. Das wollen wir diesmal besser machen. Das ist unser großes Ziel.“

Denise Herrmann: „Die Anspannung steigt schon und die Vorfreude wird größer. Ich bin mit Karo kurzfristig ein paar Tage eher nach Südtirol gefahren, auf die Seiser Alm, um die Top-Bedingungen für Ausdauereinheiten zu nutzen und schon vor der Vorbereitung in Ridnaun die Höhenanpassung vorzuschalten. Im Hinblick auf die nächsten Großereignisse muss man sich mit dem Thema Höhenanpassung schon auseinandersetzen. Für mich ist es wichtig, dass ich gut angepasst bin, weil ich es sonst muskulär schnell merke. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, schon früh und regelmäßig in die Höhe zu fahren.

Wenn man es geschafft hat, Weltmeisterin zu werden, will man das natürlich mit bester Performance möglichst nochmal schaffen. Aber wieder Gold zu erwarten, das ist falscher Druck. Ich möchte einfach meine beste Leistung vom Jahr abliefern.

Bei mir ist der Schießstand noch Dreh- und Angelpunkt. Körperlich bin ich gut in Schuss. Die Laufform ist konstant, aber man muss zur WM trotzdem nochmal eine Schnippe drauflegen können, um um die Medaillen mitkämpfen zu können.“

Janina Hettich: „Es fühlt sich cool an und ich kann es noch gar nicht so richtig realisieren, dass meine erste WM bevorsteht. Die Leistungsentwicklung ging in dieser Saison ganz gut nach oben. Aber die Nominierung kam doch etwas überraschend, daran hätte ich im Herbst sicher noch nicht gedacht.

Ganz unbeschwert gehe ich nicht in eine WM, schließlich habe ich ja auch Erwartungen an mich. Ich will am Schießstand wieder etwas mehr Ruhe reinbringen und hoffe, mal mit null Fehlern durchzukommen. Im Sommer waren wir schon in Antholz zum Lehrgang, im Winter war ich allerdings noch nie dort. Den Schießstand kenne ich, die Strecken jedoch sind neu für mich.

Auf dem Vorbereitungslehrgang waren schon alle sehr fokussiert. Da wurden keine wahnsinnigen Umfänge mehr trainiert. Jeder schaut, dass er das macht, was er noch braucht. Und es hat Spaß gemacht, viele intensive Einheiten gemeinsam zu absolvieren.

Meine besten Freunde haben mir für die WM ein Motivationskörbchen mit ein paar Glücksbringern gepackt. Da sind einige Dinge drin, die mich in den drei Wochen, in denen ich unterwegs bin, nicht nur an Biathlon denken lassen. Meine Eltern und mein Freund kommen als Unterstützung zur WM.“

Vanessa Hinz: 
„Die Weltmeisterschaften in diesem Jahr sind für mich etwas ganz Besonderes. Ich finde Antholz einfach schön. Ich mag die Strecken und die Atmosphäre dort. Und mit den vielen deutschen Fans ist es fast wie eine Heim-WM für uns. Da ist es nicht schwierig, Motivation dafür zu finden.

Meine Saison gleicht bis jetzt einer Achterbahnfahrt. Aber die Lauf-Form geht weiter nach oben und das Schießen bekomme ich auch immer besser in den Griff. Die Analyse, warum es immer mal wieder hoch und runter ging, werde ich nach der Saison auswerten. Ein grober Fehler ist nicht drin. Es sind eher immer mal wieder kleinere Probleme. Darum will ich vor der WM auch nicht irgendwas aufwühlen. Im Training versuche ich jetzt vor allem den Stehendanschlag weiter zu automatisieren.

Am Sonntag ging es für mich direkt nach Antholz, um unnötige Fahrerei zu vermeiden.

Ich will bei der WM meine besten Rennen abliefern, in vielen Wettkämpfen an den Start gehen und in der Staffel mit dabei sein. Und klar: In der Staffel wollen wir das Podium angreifen.“

Karolin Horchler: 
„Ich fühle mich gut, war drei Tage auf der Seiser Alm zum Einstieg in die WM-Vorbereitung. Die direkte Vorbereitung fand dann in Ridnaun statt, wo wir bei besten Bedingungen am Feinschliff gearbeitet haben.

Antholz ist ein genialer Ort mit einer ganz anderen Atmosphäre. Im kleinen, familiären Stadion bei meistens schönem Wetter werden es bestimmt tolle Weltmeisterschaften.

Letztes Jahr war ich bei der WM nur Ersatzfrau, darum freue ich mich, dass ich dieses Jahr zum Einsatz komme. Wenn wir als Mannschaft gemeinsam um die Medaillen mitkämpfen können, wäre es ein Traum. Das ist natürlich unser Ziel. In den Einzelwettkämpfen will ich so weit wie möglich nach vorne kommen. Wenn alles passt und ich Null schieße, kann es für die Top-15 reichen. Ich bin mit der Höhe in Antholz immer gut klargekommen – auch ohne Höhenanpassung.“

Franziska Preuß: „Gesundheitlich geht’s mir wieder gut. In Pokljuka hatte mich noch ein Husten eingeschränkt. Die Bronchien waren dort einfach noch beleidigt von meinem Infekt.

Ich bin schon zufrieden mit meinen bisherigen Leistungen. Trotzdem nervt es natürlich, nicht immer das zeigen zu können, was man drauf hat. Die WM in Antholz war das ganze Jahr über meine Motivation. Ich möchte einen positiven Saison-Höhepunkt erleben. Mein Ziel ist es, zufrieden mit meinen Leistungen sein zu können. Eine Platzierung will ich mir nicht vornehmen. Das hat bei mir noch nie geklappt. Ich schaue auf mich, dass ich mein Ding mache und dann mit einem guten Gefühl am Start stehe.

Ich habe in Antholz schon gute Rennen gezeigt. Die harmonische Strecke mag ich ganz gern, die Stimmung ist gut. Ich freue mich auf das Umfeld, das schöne Hotel, das gute Essen. Meine Eltern sind in der zweiten Woche auch dabei.

Es ist immer etwas Besonderes, wenn man bei der WM beim Massenstart dabei sein darf. Und natürlich in der Staffel. Wir wollen alle in der Staffel laufen und eine gute Leistung zeigen. Das sind schon Rennen, auf die ich mich ganz besonders freue.“

Benedikt Doll: „Es war mit Sicherheit kein Nachteil, dass wir in Ridnaun schon in der Höhe trainiert haben. Aber Antholz ist irgendwie nochmal was anderes. Die Höhe in Antholz merke ich am meisten am Schießstand. Man muss einfach einmal mehr atmen, in einem anderen Rhythmus. Wir haben aber zwei Tage, um uns dort zu akklimatisieren.

Die Saison ist bisher sehr gut gelaufen. Eine Staffelmedaille wollen wir, das ist kein Geheimnis. Auch eine Einzelmedaille wäre natürlich schön. Schade wäre es, wenn man gute Rennen macht und dann Vierter oder Fünfter wird. Ich versuche, einen rauszuhauen, sodass es hoffentlich für’s Podest reicht.

Ich fühle mich richtig gut. Das Laufen ist in den Jahren konstant gewesen. Am Schießstand bin ich wesentlich stabiler geworden. Bei mir ist es wichtig, dass ich topfit zur WM anreise. Das zeigt sich im Weltcup: das dritte Wochenende ist immer das beste. Ich muss schon ziemlich viel Belastung vorweg nehmen, sodass im übertragenen Sinne beim Beginn der WM das zweite Wochenende schon läuft und das dritte kommt. So will ich an die WM rangehen.

Philipp Horn: 
„Im Hinblick auf meine erste WM überwiegt auf jeden Fall die Vorfreude. Die Saison lief bisher richtig gut. Das hätte ich mir vorher nicht so erwartet. Ich bin überglücklich, dass es so läuft. Ich sehe die WM als Zugabe und versuche jetzt genauso konzentriert weiter zu arbeiten wie bisher.

Im Vergleich zu letztem Jahr habe ich einen guten Schritt nach vorne gemacht. Ich war im letzten Jahr im Weltcup immer ziemlich nervös und konnte deshalb nicht immer hundert Prozent abrufen. Diese Saison bin ich einfach mit mehr Freude dabei. Ich mache das, was ich am liebsten mache. Im Weltcup durchgängig dabei zu sein, macht wahnsinnig viel Spaß.

Im Weltcup-Team verstehen wir uns alle sehr gut. Wir haben hier in Ridnaun in der Vorbereitung eine Dartscheibe dabei, da wird auch mal gespielt abends. Auch am Nachmittag sind wir gerne bei Kaffee und Kuchen zusammen. Wenn die Stimmung passt, arbeitet man einfach besser zusammen.

Es wäre ein großer Traum, in der Staffel mitzulaufen. Ich denke jetzt aber noch gar nicht daran. Ich versuche, mich auf meine Aufgaben zu konzentrieren. Wenn ich meine bisherigen Leistungen bestätigen könnte, dann wäre ich sehr zufrieden. Das heißt eine Platzierung in den Top-15. Wenn es richtig gut läuft, sind auch die Top-Ten möglich.

In Antholz durfte ich noch nicht in den Genuss kommen, einen Weltcup zu laufen. Ich kenne den Weltcup bisher nur aus dem Fernsehen. Als Jugendlicher bin ich dort bereits Wettkämpfe gelaufen. Soweit ich mich erinnern kann, lag mir die Strecke. Deshalb freue ich mich sehr darauf!“

Johannes Kühn: „Nach Pokljua war ich wahrscheinlich nicht der Einzige, der etwas kaputt und müde war. Aber mittlerweile fühle ich mich wieder richtig gut. Mit der Vorbereitung bin ich wieder ganz gut im Plan. Generell bin ich recht zufrieden, wie es bis jetzt in diesem Winter für mich gelaufen ist. Es ist zwar nicht alles komplett aufgegangen, aber das meiste war doch sehr gut.

Um in Antholz um die Medaillen mitzulaufen, reicht es sicher nicht, ein durchschnittliches Rennen abzuliefern. Aber wenn an dem Tag alles passt, ist es sicher möglich. Grundsätzlich versuche ich eine WM genauso anzugehen, wie einen Weltcup.

Mein eigener Anspruch ist natürlich gestiegen. In den vergangenen Jahren ging es vor allem erst einmal darum, überhaupt bei der WM dabei zu sein. Das war in diesem Winter relativ schnell absehbar. Aber ich fahre jetzt nicht nach Antholz und sage, ich will das oder das gewinnen. Dafür bin ich nicht der Typ. Ich weiß, dass ich sehr weit nach vorne kommen kann, wenn ich meine eigene Leistung gut rüberbringe. Aber selbst wenn du ein Super-Rennen gemacht hast, kannst du am Ende als Vierter mit leeren Händen dastehen. Jetzt hatten wir eine kleine Pause. Da wird es ähnlich wie nach Weihnachten sein, dass die ersten Rennen auch eine gewisse Standortbestimmung sind und jeder erst einmal schauen muss, wie fit er im Vergleich ist.“

Erik Lesser: „Meine Saison ist bisher mäßig gelaufen. In Pokljuka habe ich es geschafft, zumindest die halbe WM-Quali zu machen. In der Single-Mixed-Staffel konnte ich mich gut präsentieren. Deswegen bin ich jetzt auch im WM-Aufgebot. Selbst weiß ich aber, dass ich in den Einzelrennen keine Rolle spielen werde. Mit der Situation komme ich ganz gut klar. Beim Einzel bin ich erster Ersatzmann, beim Sprint zweiter. Für die Single-Mixed bin ich ein Kandidat.

Mit dem Schlüsselbeinbruch im Sommer habe ich einen Bruch in meiner Saisonvorbereitung erlebt. Dem Trainingsverlust hinke ich immer noch hinterher. Über die Jahre habe ich es immer geschafft, über die Wettkämpfe in Form zu kommen. Die Zeit blieb mir dieses Jahr nicht, weil ich gerade vor Weihnachten auch am Schießstand einige Probleme hatte. Ich hab mich damit gut abgefunden, auch mit meiner Stellung im Team, zumindest für dieses Jahr. Aber für nächstes Jahr bin ich guter Dinge, dass es wieder um einiges besser funktioniert.

Nächste Woche starte ich beim IBU-Cup im Martelltal. Für mich wird es der erste Super-Sprint, was auch im Weltcup eventuell Thema sein könnte. Danach werde ich nach Antholz fahren.“

Philipp Nawrath: „Es war für mich persönlich schon eine kleine Sensation, dass es bei meinen ersten Weltcup-Einsätzen in diesem Jahr in Ruhpolding und in Pokljuka gleich so gut gepasst hat, und ich jetzt bei der WM dabei sein kann. Nach den Deutschen Meisterschaften im Herbst war es für mich schon ein harter Cut, dass ich als Siebter erst einmal nicht zum Team gehört habe und mich über den IBU-Cup anbieten musste.

Aber in unserem Team haben wir ein sehr hohes Niveau. Von daher habe ich mir die Ergebnisse von den Jungs angeschaut und mir gedacht, das kann ich doch eigentlich auch. Wir haben ja im Sommer viel zusammen trainiert und gemeinsame Trainingslager gehabt. Das pusht einen natürlich und hat mich schon aufgebaut.

Irgendwie bin ich immer dort das erste Mal bei einem Weltcup dabei, wo im Jahr darauf eine WM stattfindet. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in Antholz. Das Tal gefällt mir richtig gut. Bei der WM habe ich mir vorgenommen, dass ich mich zumindest in einem Rennen schon mal Richtung Medaillen hintaste.“

Arnd Peiffer: „Es müsste meine zehnte WM sein, inkl. Mixed-WM 2010. Ich freue mich drauf! Es wird ein Riesen-Event in Antholz. Ich mag die Strecken dort gerne, habe dort auch schon relativ viele gute Ergebnisse gehabt. Ich fahre gerne dorthin, wobei das immer wenig heißt vor einer WM.

Bisher liefen die beiden Einzel in dieser Saison überhaupt nicht gut. Da habe ich mir schon vorgenommen, zumindest mal ein ordentliches Rennen zu machen. Dass es letztes Jahr perfekt lief im Einzel, heißt für dieses Jahr nichts. Da habe ich keinerlei Favoritenrolle, da gehöre ich eher zu den Außenseitern.

Ich bin noch nicht zufrieden mit der Stabilität meiner Laufform. Das liegt auch daran, dass ich relativ viel krank war. In den letzten Wochen war ich aber gesund, und ich hoffe, dass ich mit einer guten Form in Antholz antreten kann. Normalerweise gelingt es mir eher gut, aus einer Trainingsphase in Wettkämpfe einzusteigen.

Einerseits möchte man von einer WM gerne Medaillen mit nach Hause nehmen. Mindestens eine sollte es möglichst sein. Andererseits möchte ich einfach das Bestmögliche rausholen. Das kann gelingen, ohne dass es dafür am Ende eine Medaille gibt, oder aber andersrum. Am liebsten beides: bestmögliche Leistung und eine Medaille!“

 

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